Berufen, Spiegel des Lichtes zu sein - Steyler Vernetzungstreffen 2.0

2020-10-13 13:33

…als hätten wir gerade Pfingsten im Oktober gefeiert.

Am Freitag 9. Oktober haben sich 16 Steyler Schwestern und Brüder, die aus verschiedenen Ländern (DR Kongo, Indien, Indonesien, Österreich, Rumänien, Togo) kommen und in 5 verschiedenen Ländern in Europa (Frankreich, Österreich, Rumänien, Schweiz, Südtirol) arbeiten, Corona-bedingt über skype zu einem ersten virtuellen Austausch über die zukünftige Berufungspastoral getroffen.

Unser Gründer Arnold Janssen hat uns zu einem guten Gebrauch der Kommunikationsmittel ermuntert. So haben wir uns an die technische Herausforderung eines solchen Online-Treffens herangewagt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir uns mit der Technik arrangiert und dank unserer erfahrenen Moderatorin sind wir gut in den Austausch gekommen.

Da sich einige von uns noch nie persönlich getroffen haben, konnten wir voneinander und über unsere Mission in den einzelnen Ländern viel Neues und Bereicherndes erfahren. Es war das erste Austauschtreffen dieser Art über Länder- und Provinzgrenzen hinweg.

Wir Steyler Schwestern in Österreich möchten junge Menschen auf ihrem Lebens- und Glaubensweg begleiten. Darum verstärken wir unsere bestehende und bewährte Zusammenarbeit in der Berufungspastoral mit unseren Mitbrüdern.

Gleichzeitig werden wir auch neue Wege gehen, indem wir uns über Provinz- und Ländergrenzen hinweg vernetzen.

Das ist eine echte Herausforderung und die verschiedenen Sprachen sind nur ein Teil davon. Der pfingstliche Geist hat die Jünger und Jüngerinnen in Jerusalem erfahren lassen, dass sie „einander verstehen konnten“, obwohl sie „Menschen aus allen Völkern unter dem Himmel“ waren (vgl. Apg 2).

So ähnlich erfreut und dankbar haben wir uns heute nach dem Treffen gefühlt: als hätten wir gerade Pfingsten im Oktober gefeiert.

Unser Zusammensein haben wir mit einem Segen beendet und anschließend noch gesungen:

Zu Großem sind wir berufen, Spiegel des Lichtes zu sein. Drum lasst uns Gott lobpreisen und den Menschen Gutes tun.

Möge sich dieses Lied in unserem gemeinsamen Denken und Planen immer mehr verwirklichen!

 

Steyler Missionsschwestern SSpS, Innsbruck

 

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