Dankbarkeit und Abschied. Abschluss des 15. Generalkapitels

2022-02-09 12:00

Wir applaudierten mit großer Freude, da alle Ziele erreicht worden waren.

Am Sonntagmorgen, den 30. Jänner, versammelten wir uns in der Aula, um die Aktivitäten des Kapitels abzuschließen. Jede der einzelnen Kontinental-Gruppen (AFRIKA, ASIA-PAZIFIK - zwei Gruppen, PANAM (Amerika) und EUROPA stellte einen Plan vor, wie die Ereignisse und Beschlüsse des 15. Generalkapitels mit den Schwestern in ihren jeweiligen Provinzen und Regionen besprochen und umgesetzt werden sollen.

Die Kapitelpräsidentin Sr. Maria Theresia Hörnemann erklärte das Kapitel für beendet. Trotz aller Herausforderungen, insbesondere der verkürzten Kapiteldauer und der Sorge um einige Schwestern, die positiv auf Covid-19 getestet wurden und in ihren Zimmern isoliert bleiben mussten, verlief das Kapitel reibungslos und unter Einhaltung aller Gesundheitsprotokolle. Dank der Technologie konnten sogar die in diesem Exerzitienhaus der Paulaner isolierten Schwestern über Zoom aktiv teilnehmen, auch an den Wahlen.

Bei allen getroffenen Entscheidungen herrschte große Übereinstimmung. Viele brachten zum Ausdruck, dass sie das Wirken des Heiligen Geistes deutlich wahrgenommen haben. Der Friede des Heiligen Geistes, die Freude am Zusammensein und die Dankbarkeit für die Erfahrung waren spürbar.

Vor dem Ende der Abschlusssitzung dankte das derzeitige Leitungsteam der Kongregation im Namen aller Mitglieder des Kapitels den Schwestern, die zu seiner Verwirklichung beigetragen haben, insbesondere den beiden Moderatorinnen, den Übersetzerinnen, den Sekretärinnen und dem SSpS-Kommunikationsteam. Der Dank galt auch jenen Kapitularinnen, die in Kommissionen gearbeitet haben, den Gruppenleiterinnen, der Schwesterngemeinschaft im Generalat, die uns immer wieder mit Notwendigem und Köstlichem versorgt hat, den Mitbrüdern SVD für die gemeinsamen liturgischen Feiern und vielfache Unterstützung, den Schwestern von der Ewigen Anbetung für ihr Gebet. Ein herzliches Danke auch an das gesamte Personal des Exerzitienhauses in Ariccia und vieler anderer Personen, die direkt oder indirekt an der Verwirklichung des Kapitels mitgearbeitet haben.

Am Abend des 31. Jänner waren wir drei aus Österreich die Ersten, die mit dem Zug nach Österreich zurückkehrten. Während der folgenden zwei Wochen brechen dann auch alle anderen auf, im in ihre Provinzen und Regionen zurückzukehren, wo wir uns bemühen, eine Kultur des mitfühlenden Erbarmens zu leben und bereit sind für jene Wege, die Gott uns zeigen und führen wird.

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