Grüße aus Ecuador

2017-10-13 08:52

Sr. Maria Ruth scheibt aus Quito.

Die Mitschwestern in Ventanas sind ganz in der Pfarrarbeit integriert. Sie sind halt immer da, gleich neben der Kirche, wenn jemand sie braucht. Für den nächsten Samstag ist ein Marsch fürs Leben geplant. Sie besuchen auch, mit oder ohne den Priester, je nach Plan, die eine oder andere der über dreissig kleinen oder grösseren Basisgemeinden die zur Pfarre gehören.
In Quito sind wir im Moment nur zu zwein. In den nächsten Wochen wird Sr. Angela aus Indien zu uns kommen. Sr. Myriam ist vor allem für eine etwas abgelegene Basisgemeinde in einem Industrieviertel zuständig. Ausserdem gibt sie gelegentlich Vorträge für verschiedene Gruppen in der Pfarre oder darüber hinaus. Jetzt im Oktober, Missionsmonat, begleiten wir Laiengruppen bei Familienbesuchen oder beim Rosenkranzgebet in Nachbargruppen.
Ich werde immer wieder gebeten in den verschiedensten Gesunheitsproblemen zu helfen. Die “Propaganda” geht von einem zum anderen. Viele kommen weil sie schon gute Erfahrung gemacht haben. Freude hatte ich heute mit einer Frau, die ich längere Zeit wegen Frauenleiden behandelt habe. Die Ärzte wollten eine Totaloperation machen, sie aber hätte so gern noch ein Kind. Vor 14 Tagen wurde sie operiert, aber eine Totaloperation war schon nicht mehr notwendig. Die Frau ist überglücklich.
Ich habe mich besonders auf Biomagnetismus und Blütenessenzen spezialisiert. In Ecuador sind diese Heilpraktiken anerkannt, jedoch erst heuer wurde ihre Ausübung gesetzlich geregelt. Es wird jetzt für jede Spezialität unter anderem eine Mindestausbildung von 200 Stunden in einem vom Gesundheits- und Unterrichtsministerium anerkannten Kurs verlangt. Da wir hoffen, eines Tages ein kleines, offiziel anerkanntes alternatives Gesundheitszentrum zu gründen, möchte ich mich um die öffentliche Anerkennung und Gemässigung bemühen. Dafür muss ich ergänzende, anerkannte Kurse machen.

In Dankbarkeit und im Dienst der einen Mission
Sr. Maria Ruth und Mitschwestern SSpS

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