20-C+M+B-18

2018-01-08 08:48

Es ziehn aus weiter Ferne, drei Könige einher…

Sr. Veronika Samosir berichtet vom Sternsingen. Ich habe heuer zum 1. Mal Weihnachten und Silvester in Österreich verbracht, genauer gesagt in meiner Lieblingsstadt Innsbruck. 
Ich habe heuer in unserer Gemeinschaft zu Weihnachten die Kapelle geschmückt. Es gab mehrere Stationen. Eine Station war natürlich das Kind in der Krippe. Von diesem Kind und seinen Eltern gingen Schritte hinaus in die Welt. Damit wollte ich symbolisieren, dass mir als Missionsschwester das Gebet sehr wichtig ist. Ebenfalls ist es für uns als Gemeinschaft wichtig, zu den Menschen auf der ganzen Welt zu gehen und ihnen die Botschaft vom Kind in der Krippe zu bringen. Konkret wurde das für mich in jeder Familie, die wir dann beim Sternsingen besucht haben. 
Ich bin sehr, sehr glücklich und berührt von meinen Sternsinger-Erfahrungen, weil es das 1. Mal für mich war, dass ich bei dieser Dreikönigs-Aktion dabei war.
Das ist wirklich eine wahrhaftige Weihnachtserfahrung für mich geworden, weil ich die Häuser der Menschen besucht habe. Ich habe gefühlt, dass ich Bethlehem besucht und gesehen habe, wo das Kind geboren ist.
Ich habe das Gefühl, dass in jeder Familie, die wir besucht haben, Jesus geboren ist. 
Es war auch besonders für mich, dass uns die Leute eingeladen haben in ihre Häuser hineinzukommen und die Krippen anzuschauen.
Ich bin sehr glücklich, weil sich die Leute sehr gefreut haben, als wir gekommen sind. Gemeinsam mit meinen Mitschwestern hat es mir viel Freude gemacht, den Familien Freude zu bringen – Also eine durch und durch freudige Sache.
Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrungen, die ich das erste Mal in Österreich gemacht habe. Und eines ist sicher: Ich möchte im nächsten Jahr auf alle Fälle wieder Sternsingen gehen! Ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Sr. Veronika Samosir SSpS

Foto: Sr. Veronika, Sr. Christina, Sr. Lucia

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