3. Adventwoche Geschwisterlich unser Herz weiten – auf dem Weg zum „Wir“

2020-12-11 11:41

Geschwisterlich mit den Steyler Missionsschwestern durch den Advent anhand der Enzyklika FRATELLI TUTTI. Über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft von Papst Franziskus.

Bibelstelle:

Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halbtot liegen. Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging vorüber. Ebenso kam auch ein Levit zu der Stelle; er sah ihn und ging vorüber. Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam zu ihm; er sah ihn und hatte Mitleid, ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein eigenes Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn. Und am nächsten Tag holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. Wer von diesen dreien meinst du, ist dem der Nächste geworden, der von den Räubern überfallen wurde? Der Gesetzeslehrer antwortete: Der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle du genauso! (Lk 10,30-37)

 

Fratelli tutti

Gott gebe es, dass es am Ende nicht mehr „die Anderen“, sondern nur ein „Wir“ gibt. (FT 35)

Seien wir uns bewusst, dass das Leben jedes Mannes, jeder Frau, jedes Kindes und jedes älteren Menschen zerbrechlich ist und begegnen wir ihnen mit dieser solidarischen und aufmerksamen Haltung der Nähe des barmherzigen Samariters. (nach FT 79)

 

Wer ist mein Nächster?

Wer kommt mir heute nahe?

Halten wir unsere Augen, Ohren und unser Herz offen und lassen wir uns täglich neu überraschen…

 

 

Bild: Pixabay Leejoan

 

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