Kopf, Herz und Hände helfen uns, gut zusammenzuleben.

2017-04-07 13:27

Unsere weltweite Gesellschaft wird immer bunter.

Das interkulturelle Zusammenleben ist auch im Leben der Steyler Schwestern und Brüder ein zentraler Bereich. In Malala z.B. leben vier Schwestern aus Papua Neuguinea, Chile, Indonesien und Südtirol zusammen und in Liupo drei Schwestern aus Mozambik, Polen und Indonesien.
Damit das Zusammenleben und –arbeiten gelingt, werden die jungen Ordensmitglieder in der Ausbildung auf das Leben in der multikulturellen Gemeinschaft vorbereitet. In einem Workshop, der in der Nähe von Rom stattfand, haben die Verantwortlichen der Ausbildung sich eingehend mit dieser Thematik beschäftigt und viele Anregungen für die Begleitung der jungen Schwestern und Brüder erhalten, die Kopf, Herz und Hände in gleicherweise miteinbeziehen.
Mit dem Kopf kann man nachdenken, sich über Kulturen und das Miteinander Gedanken machen, und so die Herausforderungen des interkulturellen Miteinanders besser verstehen.
Wenn der Kopf allein nicht mehr reicht, lassen wir das Herz sprechen. Wenn wir auf Jesus und die junge Kirche sehen, erfahren wir Multikulturalität als Quelle der Inspiration und als Geschenk.
Mit unseren Händen können wir gemeinsam Gutes tun, das uns verbindet. Auch im praktischen Leben können wir viel voneinander lernen.

Sr. Magdalen mit Schwestern aus Indonesien und der Slowakei bei einer Sommerbibelwoche in Budapest.

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