Kräutersalbe und ein Ausflug

2018-08-16 11:17

Sr. Lioba ist wieder daheim in Rumänien.

Nachdem ich vom Urlaub zurückgekommen bin, habe ich mit den Kindern der Sommerschule den Botanischen Garten in Iaşi besucht. Das war ein großes Ereignis. Aber ein sehr eindruckendes Erlebnis für die Kinder. Wir haben auch wieder Kräutersalbe hergestellt diesmal ist es eine St. Jakobus-Salbe geworden, weil es genau am 25.07. gemacht wurde. Die Salben wirken richtige Wunder. Ich könnte schon mein ganzes Zimmer mit Votivtafeln tapezieren, wo sie überall sehr schwierige und auch langwierige Fälle geheilt haben.


Im Olympia-dorf ist auch nach dem Urlaub weiterhin Geduld und Durchhaltevermögen gefragt. Nichts geht schnell und unkompliziert. Vor dem Ausflug mit den Kindern haben wir alle Eltern (alle sind von diesem Slum Olympia-Dorf) besucht und ihnen ein Stück Körperseife und ein Stück Wäscheseife gegeben, und die Kinder sind wirklich sauber und schön zum Ausflug gekommen.


Unsere Partner, der Verein Hoffnung und Liebe von dem orthodoxen Priester Michael Popovici hat das Zentrum für die Kinder den ganzen Sommer geöffnet. Die Pfarrersfrau ist das Herz dieses Zentrums. Sie ist jeden Tag da und hat ein besonderes Talent, auch für behinderte Kinder. Sie haben eine Verbindung zu der griechischen Minderheit und pflegen griechische Tänze und lernen auch die griechische Sprache. Immer wieder sind auch Veranstaltungen, wo sie Auftreten. Dafür haben sie die griechischen Trachten. Jetzt im Sommer wo die Kinder keine Hausaufgaben haben, machen sie mehr kreative Sachen und Gesang und Tanz.


Bei uns hat es die ganze Zeit viel geregnet. Ich brauchte noch nicht ein einziges Mal gießen. Im Garten ist alles mit voller Kraft gewachsen. Jetzt muss ich, so bald ich etwas Zeit habe, den Urwald roden.
Als ich vom Heimaturlaub mitten in der Nacht in Roman zu Hause ankam, wurde ich mit Mottenkugeln empfangen vor der Haustüre. Grund ist eine Familie von Mardern, die rund um unser Kloster ihr Unwesen treiben und den sauberen Eingang immer als Toilette benutzen.
Der Geruch der Mottenkugeln soll die Marder vergrämen. Auch eine Lebendfalle ist im Einsatz. Nachdem schon die Nachbarskatze in die Falle ging, konnten wir auch einmal einen Marder fangen. Den haben dann die Männer der Pfarrei mitgenommen. Seither ging keiner mehr in die Falle nur wieder die gleiche Katze. Anscheinend hat sie kein Trauma davon bekommen. Sie ist ganz friedlich wieder heraus spaziert.


Liebe Grüße an Euch alle, Gesundheit und Gottes reichen Segen.
Im Gebet verbunden Grüße ich von Herzen,

Sr. Lioba Brand SSpS

 

   

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