Wenn wir alles tun, was in unseren Kräften steht, dann tut Gott das übrige.

2020-03-23 17:49

Ein Gruß aus St. Koloman an alle, die mit uns Steyler Missionsschwestern in Südtirol, Österreich und Rumänien verbunden sind und an alle Leserinnen und Leser unserer Homepage!

Sr. Hemma Jaschke SSpS, die Leiterin der österreichischen Ordensprovinz schreibt: „Dieses Wort unseres Gründers begleitet uns, seitdem klar wurde, dass sich das Corona-Virus zu einer weltweiten Gefahr ausbreitet. So gut wir konnten, haben wir für die überwiegende Anzahl unserer Mitschwestern, die alters- und/oder krankheitsbedingt zur Risikogruppe gehören, Vorsorge getroffen und halten uns sowohl in unserem Provinzhaus St. Koloman als auch in allen kleinen Gemeinschaften an die offiziellen Vorschriften der jeweiligen Regierungen und Diözesen in unseren drei Ländern.

Wir sind dankbar, dass wir mit Hilfe der modernen Medien untereinander, mit unseren Mitschwestern weltweit, sowie mit vielen Menschen, mit denen wir sonst zusammen arbeiten, Kontakt halten können. Dankbar sind wir besonders für das verantwortungsbewusste Dasein unserer Mitarbeiterinnen im Provinzhaus.

Ein paar von den jüngeren Schwestern sind in Wien nach wie vor im Krankenhaus tätig.
Die Lehrer*innen unserer Sozialfachschule in Stockerau betreuen ihr Schüler*innen via Internet.
Unsere jüngeren Schwestern in Innsbruck ermutigen andere regelmäßig auf Facebook mit ihren Impulsen.

Unser aller Beitrag ist das Gebet für die Anliegen derer, die von der Krankheit betroffen sind, für die Familien in ihren Bedürfnissen und Sorgen, für die vielen Freunde, die wir nicht besuchen können, besonders jene, die unter Einsamkeit leiden.

Wir denken an diejenigen, die jetzt einen großartigen Dienst für alle von uns leisten. Wir beten auch täglich für alle, die in Politik und Wirtschaft, in Gesellschaft und Kirche Verantwortung tragen und ihr Möglichstes tun im Kampf gegen das Virus. Es ist tröstlich, dass sich immer neue Initiativen entwickeln: Nachbarschaftshilfe; junge Menschen, die sich für Dienste zur Verfügung stellen; Fachkräfte, die die Lebensmittel- und Energieversorgung aufrecht erhalten; Betriebe, die die Produktion zugunsten dringend notwendiger Artikel umstellen.

Unser besonderes Gebet gilt unseren Mitschwestern, die beim Flüchtlingsdienst in Athen weiterhin ihre Präsenz aufrecht erhalten, sowie jenen, die unterwegs „gestrandet sind“ oder z. B. nach einem Heimaturlaub nicht in ihr Einsatzland zurück können, wo sie dringend gebraucht würden. Sie erinnern uns daran, dass wir gerade in Zeiten der neuerlichen Grenz-Schließungen nicht auf jene vergessen, die den Gefahren der Pandemie, zusätzlich zu den anderen Bedrohungen, noch weit ungeschützter ausgesetzt sind als wir hier.

Die Botschaft des Evangeliums vom 4. Fastensonntag sagt uns, dass Jesus Christus die Augen unserer Herzen öffnen kann, damit wir die verborgene Gegenwart Gottes in allem entdecken können. Vertrauen wir auf diese Zusage und Verheißung Gottes!

Der Blindgeborene antwortete: Der Mann, der Jesus heißt, machte einen Teig, bestrich damit meine Augen und sagte zu mir: Geh zum Schiloach, und wasch dich! Ich ging hin, wusch mich und konnte wieder sehen.  (Joh 9, 1-41)

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