Zwischen Broten, Fischen und Körben: „Gebt ihr ihnen zu essen!“ (Mk 6,37)

2017-02-02 14:10

Das 25. Provinzkapitel der österreichischen Provinz der Steyler Missionsschwestern fand von Donnerstag 26. Jänner bis Sonntag 29. Jänner 2017 im Kloster St. Koloman in Stockerau statt.

Das Provinzkapitel bestehend aus Repräsentantinnen aus allen Teilen der Ordensprovinz (Verwaltungseinheit innerhalb der gesamten Ordensgemeinschaft) stellt während der Zeit seiner Versammlung die höchste (kollegiale) beschlussfassende Instanz dieser Provinz dar, wobei den Vorsitz die amtierende Provinzleiterin innehat.

Unter dem Thema „Gebt ihr ihnen zu essen!“ reflektierten die teilnehmenden Schwestern aus Südtirol, Österreich und Rumänien im Bild der Brote über die Freuden und das Gelungene, das sich in den letzten Jahren in unserer Provinz ereignet hat.

Im Bild der Fische und der Körbe sahen wir auch die Herausforderungen, die aufgrund unterschiedlicher Gegebenheiten sowie gesellschaftlicher Entwicklungen in Zukunft auf unsere Ordensprovinz zukommen werden.

Einen besonderen Akzent brachten die eingeladenen Gäste in unser Kapitel ein, wie z. B. eine Gruppe von SchülerInnen unserer Sozialfachschule in Stockerau, die mit Begeisterung und sehr gekonnt ihre Erfahrungen in Sozialpraktikum und verschiedenen Projekten mit uns Schwestern teilten. P. Kofi Kodom SVD, Flüchtlings- und Migrantenseelsorger in Vorarlberg, forderte uns durch seine Impulse heraus, die er aus seinem Tätigkeitsfeld mitgebracht hatte.

Passend zum Jahresthema unserer weltweiten Kongregation für 2017 „Gemeinschaft mit den Ausgegrenzten und Marginalisierten“ wurde uns Steyler Schwestern in diesen Tagen einmal mehr klar: Wir bekommen von Gott immer viel mehr als wir geben können!

Also gehen wir im Hinhören auf den Geist Gottes mutig weiter, gemeinsam mit denen, die unser Leben und unsere Mission teilen, hin zu den Menschen, die uns brauchen. Wir versuchen unsere „Kreise zu weiten“ (wie es unser letztes Generalkapitel 2014 vorgibt) und ihnen nicht nur Brot zu geben, sondern auch das Gefühl angenommen und geliebt zu sein!

Sr. Christina SSpS

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