Kennenlernen

In einer ersten Phase lernen die interessierten jungen Frauen und die Gemeinschaft einander kennen. Für die Interessentin ist dies die Möglichkeit, einen ersten Eindruck zu gewinnen und unverbindlich in das Ordensleben „hineinzuschnuppern“. So kann sie für einige Zeit in einer Gemeinschaft mitleben und an den Angeboten für junge Erwachsene teilnehmen.

Postulat

Das Postulat bietet die Möglichkeit eines allmählichen Übergangs in das Ordensleben. Hier geht es darum, das Wirken Gottes und die eigene Antwort darauf immer bewusster wahrzunehmen. Das Leben in der Gemeinschaft und das tiefere Kennenlernen der Spiritualität der Kongregation sollen der Postulantin helfen, ihre eigene Berufung zu erkennen. Die Zeit des Postulats liegt in der Regel zwischen zehn und zwölf Monaten.

Noviziat

Das Noviziat ist die Einführung in das Ordensleben auf dem Weg der Gelübde (Ehelosigkeit, Armut und Gehorsam). Es ist eine Zeit der Verinnerlichung und Vertiefung von dem, was das Ordensleben trägt. Das Hineinwachsen in die Beziehung zu Gott und die Gemeinschaft will helfen, am Ende des Noviziates eine Entscheidung für oder gegen das Ordensleben treffen zu können. Das Noviziat dauert in der Regel zwei Jahre und endet mit der Ablegung der Gelübde.

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Juniorat

Mit Ablegung der Gelübde (Erstprofess) wird die Novizin zur Juniorin. In den kommenden sechs Jahren erneuert die Juniorin jährlich ihre Gelübde. Diese Zeit ist weiterhin eine Zeit der Erprobung und des Einlebens im konkreten Alltagskontext von Gemeinschaft, Studium bzw. Beruf und möglichst auch durch einen Einsatz in einer anderen Kultur. Ihr Ja zum missionarischen Ordensleben soll sich in dieser Zeit immer weiter entfalten und vertiefen. Das Juniorat endet mit der Vorbereitung auf die Ewigen Gelübde.

Ewige-Gelübde

Mit den Ewigen Gelübden bindet sich die Schwester für immer an die Gemeinschaft. Sie erklärt hiermit auch ihre Bereitschaft, sich als Missionarin überall hin senden zu lassen. Von nun an ist sie der Kongregation weltweit verfügbar. Auch nach den Ewigen Gelübden ist der Weg zur Vertiefung der Nachfolge Jesu nicht abgeschlossen. So wie zwischenmenschliche Beziehungen sich nur vertiefen lassen, wenn man sie pflegt, so bleibt auch die Beziehung zu Gott ein lebenslanger Prozess.