Impulse

Die Liebe erlaubt kein Alibi

Papst Franziskus lädt uns mit folgenden Worten ein,
weltweit den Tag der Armen zu begehen:

„Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit“ (1 Joh 3,18). Diese Worte des Apostels Johannes stellen einen Imperativ dar, dem sich kein Christ entziehen kann. Die Ernsthaftigkeit, mit der der “Lieblingsjünger” bis in unsere Tage hinein das Gebot Jesu verkündet, wird besonders deutlich durch den Gegensatz zwischen den leeren Worten, die wir oftmals im Mund führen, und den konkreten Taten, an denen wir eigentlich gerufen sind, uns zu messen.

Die Liebe erlaubt kein Alibi: Wer lieben will, wie Jesus geliebt hat, muss ganz und gar seinem Beispiel folgen. Das gilt besonders, wenn es um die Armen geht. Die Art und Weise, wie der Sohn Gottes geliebt hat, ist wohl bekannt, und Johannes ruft uns mit klaren Worten ihre tragenden Säulen in Erinnerung: Gott hat uns zuerst geliebt (vgl. 1 Joh 4,10.19); und er hat uns so geliebt, dass er sein Leben für uns hingegeben hat (vgl. 1 Joh 3,16).

Eine solche Liebe kann nicht ohne Antwort bleiben. Auch wenn sie einseitig und bedingungslos geschenkt wird, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, entzündet sie doch die Herzen derart, dass diese trotz aller persönlichen Grenzen und Sünden dazu geführt werden, diese Liebe zu erwidern.

Das gelingt, wenn wir die Gnade Gottes, seine barmherzige Liebe, im Rahmen unserer Möglichkeiten in unseren Herzen aufnehmen, so dass unser Wille und auch unsere Gefühle zur Liebe zu Gott selbst und zum Nächsten bewegt werden.

Auf diese Weise kann die Barmherzigkeit, die sozusagen aus dem Herzen der Dreifaltigkeit entspringt, unser Leben in Bewegung bringen und Mitgefühl und Werke der Barmherzigkeit für unsere Brüder und Schwestern in Not hervorbringen.

 

 

Es ist auch uns Steyler Missionsschwestern in Österreich, Südtirol und Rumänien ein Herzensanliegen, in allem, was wir tun, besonders auf jene Menschen beachten, die ausgegrenzt, ohne Hoffnung, arm sind.

Das zeigt sich in vielen Aufgabenbereichen, die wir trotz unserer personellen Armut erfüllen. Dabei arbeiten wir meistens mit anderen zusammen:

  • Hauptamtliche und ehrenamtliche Seelsorge in Krankenhäusern und Pflegeheimen
  • Besuche bei alten und kranken Menschen
  • Unterstützung für Familien
    • Roma
    • Hausbesuche
  • Arbeit mit Kindern
    • besonders mit jenen mit besonderen Bedürfnissen
    • Lernhilfe
  • Hilfe für psychisch kranke und alkoholkranke Menschen
  • Unterstützung für Obdachlose:
    • Mithilfe im Canisibus (Essensverteilung)
    • Suppenküche
  • Mitarbeit in der Flüchtlingsbetreuung der Caritas
    • Sprachunterstützung
    • Besuche bei minderjährigen unbegleiteten Jugentlichen
    • Bei Familien und Paaren
  • Mitarbeit im Solwodi Wien und Innsbruck?
  • Besuche in der Schubhaft, Wien
  • Arbeit im Haus der Solidarität (Intergration)
  • Mitarbeit in Seelsorge, Gesprächsinsel, Gesprächsoase

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Pfingstimpulse 2017 ...download

Fastenimpulse 2017 ...download

Adventimpulse 2016 ...download