Impulse

Wenn die äußeren Wüsten in der Welt wachsen,
weil die inneren Wüsten so groß geworden sind,
ist die Umweltkrise ein Aufruf zu einer
tiefgreifenden inneren Umkehr. 

Doch wir müssen auch zugeben,
dass einige engagierte und betende Christen
unter dem Vorwand von Realismus und Pragmatismus
gewöhnlich die Umweltsorgen bespötteln.

Andere sind passiv, entschließen sich nicht dazu,
ihre Gewohnheiten zu ändern, und werden inkohärent.
Es fehlt ihnen also eine ökologische Umkehr,
die beinhaltet, alles, was ihnen aus ihrer Begegnung
mit Jesus Christus erwachsen ist, in ihren Beziehungen
zu der Welt, die sie umgibt, zur Blüte zu bringen.

Die Berufung, Beschützer des Werkes Gottes zu sein,
praktisch umzusetzen gehört wesentlich
zu einem tugendhaften Leben; sie ist weder etwas Fakultatives
noch ein sekundärer Aspekt der christlichen Erfahrung.

Die ökologische Umkehr, die gefordert ist,
um eine Dynamik nachhaltiger Veränderung zu schaffen,
ist auch eine gemeinschaftliche Umkehr. Sie schließt
das liebevolle Bewusstsein ein, nicht von den anderen Geschöpfen
getrennt zu sein, sondern mit den anderen Wesen des Universums      
eine wertvolle allumfassende Gemeinschaft zu bilden.

Aus: Papst Franziskus, Laudato Si, Nr. 217-220

  

     

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