Impulse

SSpS Ukraine

Für eine missionarische Kirche, die die Menschen begleitet und die Liebe und Leidenschaft Gottes zu den Menschen erfahrbar macht, hat die Linzer Pastoraltheologin Prof. Klara-Antonia Csiszar beim Ordenstag 2022 plädiert.

In den Ordensgemeinschaften und in ihrer Praxis soll genau das aufleuchten, was die Leidenschaft Gottes für den Menschen ausmacht, so wie wir dies aus der Praxis Jesu kennen: Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein – Menschen in der Begegnung mit Ihnen also aufatmen. Genau wie in Jesu Praxis sollten Menschen, durch die Ihre Praxis wieder Mut zum Leben fassen, ermächtigt werden, aufatmen, und entdecken können, dass Gott selbst in ihrem Menschsein am Werk ist. In dem Raum, den sie für die Begegnung Gottes mit dem Menschen öffnen, soll die Liebe Gottes erfahrbar werden, oder soll das erfahrbar werden, was Isidor Baumgartner so schön formuliert:

„In der Liebe Gottes ist das kleine Ich eines jeden so wichtig, dass der ganze Himmel darauf wartet.“