Steyler Schwestern beim Gebet zum 51. Weltfriedenstag in Innsbruck

Was sucht ihr? Wofür engagiert ihr euch?
Wohin bist du auf dem Weg? Für wen gehst du? Für wen gehe ich?

Steyler Schwestern beim Gebet zum 51. Weltfriedenstag in Innsbruck

Ein ökumenisches Gebet für den Frieden hat am Neujahrstag- zum 51. Weltfriedenstag - in Innsbruck stattgefunden. Rund 150 Menschen sowie Bischof Hermann Glettler und Superintendent Oliver Dantine beteiligten sich an dieser Gebetsinitiative der Sant‘Egidio Gemeinschaft in Kooperation mit PAX Christi und der Fokolare-Bewegung. Auch die jungen Ordensleute der Diözese Innsbruck und somit auch wir Steyler Missionsschwestern waren im Vorbereitungsteam mit dabei. Das Gebet begann mit einer nachmittäglichen Andacht in der Kapuzinerkirche und mündete in einen Lichterzug zum Franziskanerplatz.

Frau Regensburger-Hasslwanter, Pastoralassistentin des Seelsorgeraums Aldrans – Ampaß – Lans – Sistrans lässt uns an ihren Erfahrungen dieses Nachmittags teilhaben:

„Meine 11 bzw. 14 Jahre alten Töchter haben zum ersten Mal daran teilgenommen. Warum war mir das wichtig?

Jeden Tag des vergangenen Jahres waren wir mit großer Not weltweit konfrontiert, mit schrecklichen Bildern von Krieg, Gewalt, und Vernichtung, mit dem Ausspielen von Macht, mit Drohgebärden, mit Heilsversprechungen.
Angesichts dessen erachte ich es als not-wendig, mich persönlich aber auch meine Kinder – gerade zum Beginn eines neuen Jahres - von den Worten Jesu ansprechen zu lassen:

Was sucht ihr? Wofür engagiert ihr euch?
Wohin bist du auf dem Weg? Für wen gehst du? Für wen gehe ich?

Das gemeinsame Gebet mit jungen Ordensleuten, mit Erwachsenen und Jugendlichen, mit Menschen verschiedener Nationen und Glaubensrichtungen, Flüchtlingen aus Kriegsländern wie der Ukraine oder Syrien, verbindet. Das gemeinsame Gehen im Lichterzug stärkt.

Im Miteinander-Unterwegssein sind wir eins mit dem– vielleicht noch fremden – Bruder, mit der – vielleicht noch fremden – Schwester. In dieser Verbundenheit kann sich Frieden ausbreiten, dann sind "Glaube, Liebe, Hoffnung" nicht mehr nur die „Ladenhüter“ des Neuen Testaments (Günter Grass 2012), sondern Pfeiler einer großen und bunten Gemeinschaft von Menschen, die nicht vor inneren oder äußeren Grenzen Halt macht.“

Unser Zusammensein an diesem 1. Jänner war getragen von der Hoffnung, dass durch das Gebet um Frieden „Zäune und Mauern zwischen uns und den Migranten, Flüchtlingen und notleidenden Menschen, überwunden werden können“. Denn wir sind alle Menschen auf der Suche nach Frieden – wie Franziskus in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag schreibt.

Möge uns alle durch das neue Jahr die Überzeugung begleiten, dass Friede trotz weltweiter Ungerechtigkeiten und trotz der durch Waffenkauf und -verkauf geförderten Kriege möglich ist.

Verfasst von: Beate Regensburger-Hasslwanter, SSpS Innsbruck

Fotos: (zum Vergrößern anklicken)

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