Monatliche Reflexion - Mai 2017

Den Kreis der Barmherzigkeit Gottes weiten …

In unserem Bemühen als SSpS diesen Kreis zu weiten, geht es in der monatlichen Reflexion für Mai um die „Ehrfurcht vor dem Leben und die Sorge um die Umwelt: ein Aufruf, die Schöpfung zu bewahren“. Einige Punkte sollen hier herausgegriffen werden.

  • Jedes Zeichen des Lebens ist eine Erinnerung an Gottes Werk und Leben und ruft uns auf, Gott unablässig zu verehren und zu preisen. Eine der besten Lehren im Leben ist: „Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen.“ Die Natur gibt uns so viele Dinge kostenlos - saubere Luft, sauberes Wasser, schöne Landschaften, atemberaubende Aussichten, und noch viel mehr ... Wir nehmen so viel von der Natur, aber was geben wir ihr im Gegenzug? Doch wie wir alle wissen, stöhnt die Schöpfung, weil sie den Schmerz des Missbrauchs, der Ausbeutung und Verwüstung spürt.

  • Wir werden uns mehr und mehr bewusst, dass unsere Taten/ Praktiken unser gemeinsames Haus und uns krankmachen. Wir nennen sie sogar Fortschritt und Entwicklung, ein Bedürfnis der modernen Technologien für ein sich schnell veränderndes Lebensmuster, Kapital und Investitionen für die wirtschaftliche Entwicklung (…). In der Tat haben wir die große Verwüstung unseres gemeinsamen Hauses entfesselt ... die Erschöpfung lebenswichtiger Ressourcen.

  • Mit Bezug auf Paragraph 470 des Kompendiums der Soziallehre der Kirche sagt Papst Franziskus: „Die Schöpfung ist kein Besitz, den wir nach Belieben beherrschen können; oder noch weniger ist sie das Eigentum von nur wenigen: Die Schöpfung ist ein Geschenk, ein wunderbares Geschenk, das Gott uns gegeben hat, so dass wir uns darum kümmern und es zum Wohle aller benutzen, immer mit großem Respekt und Dankbarkeit.“

  • Einige Gedanken und Antworten, die hilfreich sein könnten: Wir bewahren die Schöpfung als eine gottgegebene Verantwortung. Jeder umweltbewusste Schritt, der einen wichtigen Einfluss auf Veränderungen ausüben kann, egal wie klein die Aktion auch sei, kann dem Planeten helfen, das Leben zu erhalten und zu verbessern:

  • Konkrete Handlungen: Wir gehen zu Fuß oder fahren mit dem Fahrrad, um Kohlenstoff-Spuren zu reduzieren; wir benützen öffentliche Verkehrsmittel anstelle eines Autos.

  • Wir gebrauchen weniger Kunststoff und Materialien, die nicht wiederverwendet werden können. Wir benutzen wiederverwendbare Einkaufstaschen, vorzugsweise Papiertüten, wiederverwendbare Wasserflaschen.

  • Wir installieren einen Niedrigstrom-Duschkopf oder benutzen einen Eimer, um ein Bad zu nehmen, und verringern so den Wasserverbrauch. Dabei denken wir an Personen, die kaum Zugang zu frischem, trinkbarem Wasser haben.

Herzliche Einladung zum darüber Nachdenken und Mitmachen!

Hier kommen Sie zur gesamten Reflexion ... Reflexion Mai