Was verbindet SSpS Korea, Rumänien und Österreich?
Am 10. Juni feierten Sr. Cristina-Evelina Gal, Sr. Gabriela Robu und Sr. Hemma Jaschke im Provinzhaus St. Koloman mit großer Freude ihre Silberprofess. Gabriela und Cristina-Evelina waren die ersten Rumäninnen, die sich den Dienerinnen des Heiligen Geistes angeschlossen haben. 1994 begannen die drei Frauen ihre Ordensausbildung gemeinsam in St. Koloman.
Sehr bewegt und unterschiedlich waren die weiteren Wege der drei Missionarinnen:
Sr. Gabriela und Sr. Hemma führten sie für ein paar Jahre zu einem missionarischen Einsatz nach Argentinien bzw. Mexiko und Sr. Cristina-Evelina ging nach ihrem Theologiestudium in Innsbruck nach Süd-Korea, wo sie sich auf der Insel Jeju im Auftrag der Diözese in beeindruckender Weise um Arbeitsmigrant:innen und Flüchtlinge kümmert. Sr. Gabriela hingegen ist wieder zurück in ihrer Heimat Rumänien. In Raducaneni, einem großen Dorf im Grenzgebiet zur Republik Moldau, hat sie sich als Physiotherapeutin vor allem dem Dienst an den Kranken verschrieben, denn viele haben dort keine Möglichkeit, eine Therapie zu bekommen. Sr. Hemma hat junge Menschen bei ihrem Einsatz als Missionar:in auf Zeit begleitet, in Wien die „Gesprächsinsel“ mitaufgebaut und einige Jahre dort gearbeitet, bevor sie 2016 als Provinzleiterin die Verantwortung für die österreichische Ordensprovinz übernommen hat.
Die sprachliche Vielfalt und Freude der Feiernden wurden während des Gottesdienstes, zu dem auch einige Angehörige gekommen waren, für alle erfahrbar. Mit dankbarem Blick auf die bisherige Führung durch die Gnade Gottes haben Sr. Cristina-Evelina, Sr. Gabriela und Sr. Hemma ihre Gelübde erneuert. Vertrauensvoll schauen sie trotz aller Herausforderungen in die Zukunft, denn wie es in der Lesung aus dem Römerbrief heißt: „Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“
